Die Mainzelbahn kommt

Am 11.12.2016 ist es soweit. Die Mainzelbahn kommt. Durch Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Rheinland-Pfalz hat die Mainzer Verkehrsgesellschaft seit 2014 das Streckennetz der Straßenbahn um 9,2km und damit um 50% erweitert. Das Projekt Mainzelbahn ist kein eigenes Netz sondern die Neubaustrecke fügt sich ganz normal in das bestehende Straßenbahnnetz ein.

Einen Monat vor dem Start sind die Bauarbeiten fast abgeschlossen. Mit Hochdruck wird noch an der Fertigstellung gearbeitet. Unter https://www.youtube.com/watch?v=FteytpsRulg habe ich ein Video hochgeladen, welches die gesamte Strecke einen Monat vor der Eröffnung zeigt. Weitere Informationen findet man auch unter http://mvg-mainzelbahn.de .

Gruß,
Euer Torsten

Der Blog ist tot

Lange Zeit gab es nun keinen Beitrag mehr von mir. Das liegt am extremen Zeitmangel und an anderen Prioritäten. Ich werde den Blog an dieser Stelle nicht mehr weiterführen sondern mich in Zukunft stärker auf andere Hobbys konzentrieren.

Öffentlich wird es von mir auf YouTube künftig mehr Videos geben. Stolz darauf bin ich, dass die Mainzer Verkehrsgesellschaft ein Video von mir sogar über deren Facebook-Seite erwähnt hat. Es handelt sich um die Sehenswürdigkeiten entlang der Mainzer Straßenbahnlinien. Zu sehen bei YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=HsUjnHuQago. In meinem YouTube-Kanal findet man aktuell auch eine Diashow zu den Bauarbeiten der Mainzelbahn. Mehr Videos, vor allem zum Thema Straßenbahn, wird es ab Dezember geben.

Euer Torsten

Shopping 2016 / Der stationäre Handel darf nicht jammern

Shopping 2016. Lustig und gleichzeitig erschreckend.

Natürlich habe auch ich mitbekommen, dass der Handel nun für Plastiktüten Geld nimmt um die umweltunfreundlichen Transportbehältnisse aus Polyethylen einzudämmen. Wenn ich in den Supermarkt fahre, nehme ich nie Tüten. Dort kann ich aber auch bequem mit dem Einkaufswagen an den Kofferraum fahren und die Waren in meine Kiste legen. Kaufe ich vor Ort hier im Nahkauf ein, so nehme ich stets einen Stoffbeutel mit. Auf dem Markt nehme ich die Tüten gerne, diese erhalten aber nach Gebrauch eine zweite Chance als Mülltüte. Spontaneinkäufe und Einkäufe von Bekleidung erfordern jedoch ein Transportbehältnis der passenden Größe. Den Schuhkarton oder den Anzug bekomme ich schließlich definitiv nicht in meinen Stoffbeutel rein.

In meinem „Warenkorb“ bei Kaufhof befanden sich heute Schuhe und Kleidung von über 200 €. An der Kasse wollte man dann noch mal 25 Cent für die Tüte. Mir geht es hier nicht um die 25 Cent, die würden mich jetzt nicht arm machen. Mir geht es um das Prinzip. Die Tüten waren ja auch schon bisher in den Warenpreisen mit drin. Also verdient Kaufhof nun nochmal 25 Cent extra. Meine Frage nach einer Alternative aus Papier wurde verneint. Auch wenn ich nun unnötig Zeit mit dem Aussuchen der Kleidung verschwendet hatte, ich lies die Waren an der Kasse zurück. Pech für Herrn Kaufhof.

Grundsätzlich bin ich dafür, Plastikmüll zu vermeiden. Aber wie bitteschön soll ich denn meine Bekleidung nach Hause tragen, wenn ich mit der Straßenbahn in die Stadt gekommen bin. Bestelle ich online, kommt ein Vielfaches an Müll ins Haus. Auch wenn ich mein Geld mit dem Online-Handel verdiene, so unterstütze ich gerne auch noch den Handel in der Innenstadt. Aber wenn sich der Handel eben nur darauf konzentriert, für die Tüte Geld zu nehmen, statt Alternativen zu schaffen, dann wird sich immer mehr der Online-Handel freuen. Und natürlich, zu meiner eigenen Freude, auch DHL.

Peak & Cloppenburg hat mir übrigens die Bekleidung meiner Wahl ohne Tütengebühr verkauft. Natürlich ist die dort, wie in allen anderen Geschäften schon mit drin, aber warum soll ich doppelt bezahlen. Also führt mich mein Weg beim nächsten Mal gleich dort hin. Kaufhof, denke mal darüber nach.

Doch noch nicht genug des Ärgers, erwartet mich in einem Schuhgeschäft im Erdgeschoss eine nicht enden wollende Menschenschlange an der Kasse. Ich bin dann in die Herrenabteilung im ersten Stock und fand auch den Schuh, der mein Interesse geweckt hatte. Dort gab es auch eine Kasse. Dort standen auch zwei Damen dahinter und kein Kunde davor. Freude kam in mir auf. Jäh bis zu dem Zeitpunkt, als die beiden Damen mich zum Bezahlen ins Erdgeschoss geschickt haben. Dort stand ich dann knapp 15 Minuten und musste für die Tüte dann noch 15 Cent bezahlen. Mir verging allerdings aufgrund der Wartezeit die erneute Lust, auch hier wieder die Ware an der Kasse stehen zu lassen.

Mein letztes, echtes (also nicht online) Shopping war letztes Jahr in New York City und Orlando. Dort gab es stets Personal, welches mir dann schon mal die ausgesuchte Kleidung abnahm. An den Kassen gab es nie Schlangen. Es war einfach genug Personal da. Die Bekleidung war dort auch noch günstiger, vor allem wenn ich da mal an meinen tollen Calvin Klein Anzug nebst Hemd und Krawatte des selben Herstellers in Macy’s zurückdenke. So geht Handel.

So, jetzt kaufe ich noch den Rest online. Ist stressfreier.

Euer Torsten

Gibt es noch den Wolf-Blog?

Der letzte Wolf-Blog ist vom Januar. Hallo? Wir haben April. Gibt es den Wolf-Blog noch?

Leider haben mich ein paar private Ereignisse seit Februar die Prioritäten verschieben lassen. Ich werde mir nun die nächsten Tage überlegen, den Blog weiterzuführen oder ggf. unter meiner Domain mal was ganz anderes zu machen. Wir werden sehen.

Aktuell steht noch das Projekt einer Dokumentation zu verschiedenen Plätzen in Mainz an. Das Drehbuch ist fast fertig, sobald die Bäume und Sträucher noch etwas grüner sind, beginne ich mit den Dreharbeiten. Schnitt und die gesprochene Vertonung folgen danach. Ich freue mich schon sehr darauf. Bei YouTube wird es dann das Ergebnis geben. Der Aufwand dazu ist jedoch groß, sodass wir wahrscheinlich Sommer haben werden, bis das Projekt abgeschlossen ist.

Das war’s dann erstmal.

Euch
Torsten Wolf

Wer braucht noch das klassische Fernsehen?

Jeder. Leider.

Die Frage des Titels stelle ich mir immer wieder. Immer mehr wird das klassische Fernsehen aussterben denn warum soll ich mir als Fernsehzuschauer vorschreiben lassen, wann ich was zu sehen habe. Ich möchte gerne selbst selektieren was ich sehen möchte und vor allem wann ich es sehen möchte. Dazu kommt, dass das klassische Fernsehen, trotz gewachsener Vielfalt, immer weniger bietet bzw. man immer mehr suchen muss, die für sich interessanten Sendungen herauszupicken.

Im Internet findet sich allerlei Interessantes. So gibt es da zum einen die zahlreichen Mediatheken, aus denen ich mir selektiv die Sendungen herauspicken kann, die mich interessieren. Leider dürfen die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten die Beiträge nicht unbegrenzt in den Mediatheken bereithalten. Schade. Youtube ist allerdings oft eine tolle Quelle. Doch Fernsehen ist für mich nicht nur das Ansehen bewegter Bilder auf einem beliebigen Bildschirm sondern Fernsehen ist für mich Couch und dann auf dem großen TV und mit guter Soundanlage Bild- und Ton genießen. Und da zeigt sich leider, dass wir noch etwas brauchen, um vom klassischen Fernsehen hin zum Web-TV zu kommen.

Zwar bieten Fernseher inzwischen zahlreiche Apps verschiedener Mediatheken und Streamingdiensten, doch sind meist die Prozessoren zu schwach bzw. den Ton kann man dann nicht über die Soundanlage hören. Also stückelt man sich was zusammen, da ich leider noch kein Gerät gefunden habe, was mir wirklich alles bietet. Amazon Prime Video oder Netflix laufen prima auf der Playstation 4, SkyGo dafür wieder nur auf der Xbox. Die habe ich nicht. YouTube und die Mediatheken rufe ich dann der Bequemlichkeit wegen lieber via Chromecast auf, da die Eingabe über den Controller der Playstation oder die Fernbedienung des DVB-Receivers zu mühselig ist. Filme von meinem Homeserver wiederum laufen dann wieder nur über die Dreambox (DVB-Receiver) problemlos ab, da dieser über ein Linux-Betriebssystem verfügt und somit zahlreiche Formate und das auch noch recht bequem, abspielen kann. In dieser Disziplin ist die Playstation grausam schlecht.

Leider habe ich nicht die Hoffnung, das wirklich mal ein Gerät alles kann. Denn künftig will wahrscheinlich Amazon nicht mit Netflix und der nicht mit dem und und und. Es bleibt spannend und als medialer Heavyuser, wie ich einer bin, kommt man wohl nicht an einem ganzen Gerätepark vorbei.

Ich möchte es dennoch nicht missen. Dank schneller Internet-Verbindung hole ich mir das auf den Bildschirm, was ich sehen möchte und zu der Zeit, zu der ich es sehen möchte. Das macht schon glücklich. Wenn es ein Streaminganbieter jetzt noch schafft, die Bundesliga-Rechte zu erwerben und ich Sky kündigen kann (für Filme brauche ich Sky nicht mehr), dann ist wieder ein Schritt in die richtige Richtung gemacht. Der Amazon CEO, Jeff Bezos, hat ja bereits vom Erwerb von Fußballrechten für Deutschland gesprochen. Das wird dann zwar keine 49,00 € jährlich mehr kosten aber würde Amazon Prime Video wesentlich bereichern.

Technik ist toll.

Euer Torsten

Deutschland – Ein Schatten seiner selbst

Deutschland – Ein Schatten seiner selbst?

Leider gab es im Oktober, entgegen erster Ankündigungen, von mir keinen Blog. Warum? Ich weilte drei Wochen in den USA (New York City und Florida). Drei Wochen die mir aber auch geholfen haben, diesen Blog etwas anders zu gestalten. Leider auch drei Wochen, in denen sich Deutschland nicht gerade nach vorne entwickelt hat.

Derzeit, und das Bild entsteht vor allem außerhalb unseres Landes, scheint Deutschland in einem Chaos zu versinken. Seit Wochen beweist die Bundesregierung ihre Unfähigkeit in der Asylproblematik. Nicht, dass Deutschland nicht helfen sollte; im Gegenteil. Aber bitte mit der bekannt deutschen Ordnung und Organisationstalent und nicht wie derzeit, bei dem die Behörden hoffnungslos überfordert sind und den Überblick verloren haben. Ich hatte das Vergnügen, mit Amerikanern und Kanadiern über das Thema zu sprechen. Sie schüttelten den Kopf. Deutschland lässt sich ausnutzen und richtet die Wirtschaft und den sozialen Haushalt zu Grunde. Ich kann mir Gäste einladen aber nur bis zu einem Grad, die Gäste auch noch versorgen zu können und den Überblick über diese zu behalten. Diese Grenze wurde bei weitem in Deutschland Überschritten.

Wenn eine Regierung die eigenen Bürger beschimpft und beleidigt (Siegmar Gabriel, SPD,  bezeichnete Kritiker der Asylpolitik als Pack) und es nicht schafft zu vermitteln, warum jahrelang keine Gelder zur Renovierung von öffentlichen Einrichtungen und dem sozialen Wohnungsbau vorhanden waren und plötzlich dann doch da sind um Flüchtlinge auszunehmen, ferner den Bürgern kein ausreichendes Sicherheitsgefühl mehr gibt, dann ist diese Regierung schuld an aufkommender Fremdenfeindlichkeit. Hier zeigt sich auch der Nachteil einer großen Koalition. Eine Opposition findet quasi nicht statt und die kleine Opposition im Bundestag bläst in der Asylpolitik auch noch ins gleiche Horn.

Aber nicht nur die verfehlte Asylpolitik lässt Deutschland in seinem Ansehen und seinen Grundwerten erschüttern, nein, da ist noch viel mehr. VW. Jahrzentelang ein Synonym für den deutschen Automobilbau. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Toyota um die Weltmarktführerschaft im Automobilbau. VW hat betrogen bzw. seine Software in der Motosteuerung betrügen lassen. Scheibchenweise kamen immer mehr Betrügereien ans Tageslicht. Aufgedeckt in den USA. Den USA, einem Land, in dem Spritverbrauch und Energieverschwendung mittels Klimaanlagen an der Tagesordnung sind. Mit Sicherheit wurde der Betrug aufgedeckt durch Industriespionage. Aber es war Betrug. Der Ruf Deutschlands mit seiner Ehrlichkeit und Genauigkeit wurde in seinen Grundfesten erschüttert.

Kaum war der VW-Betrug einigermaßen wieder aus den Abendnachrichten verschwunden, erschütterte ein weiterer Skandal das deutsche Ansehen: Der DFB-Skandal. Nicht sehr überraschend bei all den Korruptionsmeldungen aus der Welt des Fußballs aber dennoch heftig die Nachricht: Der DFB hat die Fußball Weltmeisterschaft, das Sommermärchen 2006, gekauft. Spaß hat es dennoch gemacht.

Aber jetzt ist wieder die Weltpolitik gefragt und Europa steht nun vor einer großen Herausforderung. Die Terror-Anschläge in Paris haben gezeigt, dass wir in den Anfängen eines dritten Weltkrieges stehen und nur gemeinsam in einem starken Euopa gegen den Terror ankämpfen können und einen Krief verhindern können. Die Griechenland-Krise und der deutsche Alleingang in der Asylfrage haben Europa geteilt, ja fast den Gedanken des gemeinsamen Europas zerstört. Jetzt müssen wir wieder mehr Gemeinsamkeiten zeigen. Eine Bundeskanzlerin Merkel darf sich allerdings auch nicht mit dem erhobenen Zeigefinger gegen die Partner aus Europa stellen. Deutschland hat sich zwar in der Asylfrage sehr engagiert und oftmals gegen andere EU-Mitglieder gewettert doch hatten diese sicherlich auch berechtigte Gründe. Wir dürfen uns auf keinen Fall isolieren. An dem Tag, er möge bitte nie kommen, an dem wir uns verteidigen müssen werden wir feststellen: Deutschland hat im Grunde keine Armee, die Bundeswehr ist nicht in der Lage, die 80 Mio. Bundesbürger zu schützen. Dann sind wir auf die Unterstützung der Partner angewiesen.

Meine Forderung sind Neuwahlen in Deutschland. Danach müssen wir uns komplett neu ordnen. Die innere Sicherheit muss durch eine erhebliche Aufstockung der Polizei wesentlich verbessert werden, durch mehr Rechte der Polizei muss diese auch wieder mehr Respekt erlangen. Ich habe mich in den USA sehr sicher gefühlt, jedoch nicht belästigt durch die hohe Präsenz der Polizei auf den Straßen.

Deutschland muss durch eine schnelle und umfangreiche Registrierung aller Zuwanderer die wirklich Hilfsbedürftigen schützen und sich selbst durch die Ablehnung von nicht asylberechtigten Personen ebenfalls schützen. Keinesfalls darf man die Kontrolle und den Überblick verlieren. Dies gefährdert die innere Sicherheit und das soziale Leben in Deutschland.

Gemeinsam mit unseren EU-Partnern sollte der Grundstein für eine europäische Armee gelegt werden. Diese sichert die Außengrenzen der EU und schützt alle EU-Bürger.

Der ursprüngliche Gedanken der Vereinigten Staaten von Europa darf nicht durch verfehlte Länderinteressen und durch einen unfähigen EU-Beamtenapparat zerstört werden sondern muss fortgesetzt werden. Wir können aus den Fehlern der vergangenen Jahren lernen. Niederlagen dürfen nicht zur Resignation und Spaltung führen sondern müssen uns stärker machen. Ein Credo der USA, welches mir sehr imponiert.

Gemeinsam schaffen wir es. Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber das würde ja schon fast das Programm einer neuen Partei ersetzen können. Deshalb lassen wir es mal bei diesen Worten.

 

Warum mögen manche die Mainzelbahn nicht?

Warum mögen manche Leute die Mainzelbahn nicht? Das frage ich mich immer wieder, wenn ich so einige Kommentare bei Facebook oder Leserbriefe bei der AZ lese.

Zugegeben, ich bin erst im Frühjahr 2015 nach Mainz gezogen und habe im Vorfeld die Entstehung des ja schon seit einigen Jahrzehnten immer wieder geplante Mainzelbahn-Projekts nur am Rande verfolgt, bin jedoch schon seit Jahren der Stadt Mainz verbunden und habe dort auch schon einmal 6 Jahre gelebt. Damals habe ich sogar mal eine Webseite zu den Mainzer Straßenbahnen betrieben.

Wer auch immer zu Hause renoviert oder ein Haus baut der kennt es: Umbauen oder Neubauen sorgt immer erst einmal für Unbehagen und es sieht eben in der Wohnung nicht so aus, wie man sich das wünscht. So ist es auch bei Straßen- oder Schienenbauprojekten. Zugegeben, derzeit ist die Situation in Mainz, vor allem in Bretzenheim, Lerchenberg und Marienborn, etwas chaotisch. Ich wohne selbst in Bretzenheim und muss halt morgens einen kleinen Umweg fahren, wenn ich zur Arbeit will. Aber ich bin auch immer wieder erstaunt, wie schnell der Bau der Mainzelbahn voranschreitet und an welchen Stellen plötzlich Gleise liegen, an denen vor Kurzem eben noch keine waren.

Natürlich nutzt nicht jeder den öffentlichen Nahverkehr. Sollte es sich vielleicht aber mal überlegen. Was? 2,70 € für eine Einzelfahrt? Ja. Das ist in Mainz teuer. Aber parkt mal in der Innenstadt. Benzin, Streß, Parkgebühren. Das sind mir die 2,70 € wert. Und da ich ja öfters mal mit dem Bus oder der Tram fahre, hole ich mir natürlich Sammeltickets. Da sind es dann 2,15 € ja Ticket. Finde ich gar nicht so teuer.

In Zukunft wird uns in Großstädten, Mainz gehört mit seinen mittlerweile über 200 000 Einwohnern mit wachsender Tendenz zweifelsohne dazu, das Thema ÖPNV noch viel stärker berühren. Natürlich kostet der Bau der Mainzelbahn Millionen. Aber es ist eine Investition in die Zukunft. Die Umwelt wird entlastet (ich bin weiss Gott kein Grüner) und man gelangt viel stressfreier in die Innenstadt.  In 10 oder 20 Jahren sind vielleicht Innenstädte in Großstädten nur noch via ÖPNV, Fahrrad oder Elektroauto zugänglich. Mal abgesehen natürlich von der Möglichkeit, auch per Fuß in die Stadt zu gelangen. Das sollte sich der ein oder andere mit Übergewicht ggf. auch mal überlegen.

Also, liebe Kritiker. Gebt der Mainzelbahn eine Chance. Für die MVG lohnt sich der Betrieb der Straßenbahnen um so mehr, je größer das Straßenbahnnetz ist. Anfang 2017 ist alles fertig. Ich freue mich drauf. Wer sich noch immer uninformiert fühlt, findet unter http://www.mvg-mainzelbahn.de/ ganz viele Informationen darüber.

Herzlichst,

Torsten Wolf